Bundesliga: Die FUMS-Saisonvorschau 2019/2020

Fußball! Bundesliga! Geht! Wieder! Los! Und wir nageln traditionell unsere FUMS-Saisonvorschau raus. Kleiner Bestseller für euch Leseratten. Diesmal mit der extra-Portion Blödsinn: Moukoko dabei, Vornamens-Fußballer aus Wolfsburg, Oldie Pizarro, Eigentorjäger Süle, Maskottchenwechsel in Köln und einem Saisonfinale am 34. Spieltag, spannender als drei Folgen Sommerhaus der Stars am Stück. Na, wenn das nichts ist…


1. Spieltag:
Die Bayern eröffnen gegen die Hertha die neue Saison. Vor dem Spiel singt Alphonso Davies ein Whitney Houston-Medley. Jérôme Boateng darf von Anfang an ran, bittet aber schon kurz nach dem Anpfiff um Auswechslung, weil er merkt, dass Dodi Lukebakio. Obwohl Hertha mit Stark und Kraft beginnt, sind die Bayern stärker. Nach dem Sieg gibt Salihamidzic breitbrüstig die fast perfekte Verpflichtung von Coutinho, Salah und Neymar bekannt. Leipzig geht während des Stimmungsboykotts der Union-Fans mit 4:0 in Führung. Als die Alte Försterei wieder laut wird, dreht der Aufsteiger aber das Spiel. Wolfsburg schlägt Köln 6:0, der Effzeh zieht Konsequenzen und entlässt den neuen Geißbock Hennes IX nach nur einem Spiel. Lothar Matthäus bringt sich selbst als Nachfolger ins Spiel.

2. Spieltag:
Ivan Perišić fehlt weiterhin. Beim Beachvolleyball-Turnier im Urlaub hatte er einen Zuschauer beleidigt und wurde vom Verband für acht Wochen gesperrt. Die Sperre gilt auch für die Bundesliga. Die Bayern gewinnen auch ihr zweites Spiel auf Schalke, allerdings kamen statt der drei angekündigten Weltstars doch nur Mario Mandzukic, Ivica Olic und Ivan Klasnic. Unterdessen findet in Köln das torreichste Bundesliga-Spiel der Geschichte statt. Trotz Hattricks von Cordoba und Modeste gewinnt der BVB mit 7:6, weil Terrode unzählige Großchancen liegen lässt.

4. Spieltag:
Beim Auswärtsspiel der SGE in Augsburg erscheint Martin Hinteregger im FCA-Trainingsanzug und läuft sich sogar in FCA-Klamotten warm. Die Taktik geht auf, Eintracht-Sieg. Hinti lädt beide Teams zum Saufabend in den Pi-Club ein und feiert direkt Ein- und Ausstand. Claudio Pizarro erzielt beim 3:3 gegen Union sein 203. Bundesliga-Tor und zieht an Robert Lewandowski in der Statistik „Bester Ausländer“ vorbei. Als Niklas Süle davon hört, erzielt er drei Eigentore und krallt sich Platz 1 der ewigen Eigentorliste von Manfred Kaltz und Nicolce Noweski – „Wir Bayern sind immer heiß auf Titel“ sagt er grinsend nach dem 2:3 ins Mikro.

5. Spieltag:
Nachdem Schalke keinen Punkt aus den ersten vier Spielen holen konnte, beendet Clemens Tönnies frühzeitig seinen dreimonatigen Urlaub und verteilt mit den Worten „Negerküsse für alle!“ Süßwaren im Stadion. Im Anschluss entschuldigt er sich bei allen Diabetikern für sein unüberlegtes Handeln. Schalke verliert, Clemens Tönnies kommt nach Schlusspfiff zu den Fans gelaufen, weil diese „Tönnies raus!“ rufen und er dies als „Komm doch mal aus dem VIP-Raum zu uns“ deutet. Beim Montagsspiel Wolfsburg gegen Hoffenheim kommt es zu Ausschreitungen. Die 20 anwesenden Fans streiten sich um den besten Parkplatz. Die Wölfe arbeiten auch in diesem Spiel weiter an der perfekten Vornamen-Elf. Steffen, Klaus, Arnold, William, Victor, Gerhardt und Weg-Horst stehen bei 0:0 in der Startelf, im Winter sollen Philipp, Max, Zack Steffen, Ayhan und Serdar kommen.

7. Spieltag:
Tabellenführer Leipzig lässt in Leverkusen erstmals Federn und Julian Nagelsmann verbrennt direkt nach Schlusspfiff seinen roten Glücksmantel mit den angenähten Flügeln. Kai Havertz und Timo Werner verabreden, dass sie kommende Saison in München nebeneinander im Bus sitzen. Apropos Bus: Der BVB ist nun mit einem Doppeldecker-Bus unterwegs, weil die komplette Mannschaft mit 33 Profis inklusive Betreuerstab nicht mehr in ein normales Gefährt passt. Ivan Perišić ist in München weiterhin nicht spielberechtigt, weil er in der Länderspielpause eine Rote Karte kassiert hat, deren Sperre auch in der Bundesliga gilt.

9. Spieltag:
Der SC Freiburg ist die Überraschung der Saison. Die neue Nummer 1 im Tor, Mark Flekken, hat nach acht Spielen noch eine weiße Weste. Die Südkoreaner Jeong und Kwon wirbeln durch das Mittelfeld und duellieren sich in Sachen Torvorlagen auf Luca Waldschmidt und Nils Petersen. Sprachprobleme haben die beiden Jungs aus Fernost nicht. Das Badische von Christian Streich kommt der Landessprache sehr nah. Gegen Leipzig reicht es am Ende nur für ein 0:0, Julian Nagelsmann behält seinen neuen Glücksbringer – den original Raumanzug von Felix Baumgartner – weiterhin bis zur nächsten Niederlage an.

10. Spieltag:
Auch Hennes XV. bringt den Kölnern beim Spiel in Düsseldorf keine Glück. In einer Internetabstimmung beschließen die Fans, dass künftig vom Geißbock auf einen Löwen umgestiegen wird. In Berlin steht das Hauptstadt-Derby an. Die Hertha-Fans verlassen bereits vor Anpfiff das Stadion, weil ein Frank Zander-Double „Ihr könnt nach Hause fahr’n, ihr könnt nach Hause fahr’n“ singt. Cleverer Schachzug von Urs Fischer, der mit Neven Subotic auch noch den Siegtorschützen in der letzten Minute einwechselt. Am nächsten Morgen berichtet die Berliner Polizei von 429 eingedrückten Autodächern und einem sehr betrunkenen 30-jährigen Serben, der auf der Siegessäule schläft.

Tönnies verkauft Zigeunerschnitzel und Bobic holt die Büffelherde zurück – WEITER GEHTS AUF SEITE 2

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