Wer hat an der Uhr gedreht? Herr Grindel, Herr Grindel!

Dass die Uhr für DFB-Präsident Reinhard -El Grindo- Grindel laut tickt und vermutlich bald vor allem abläuft (wie die Spatzen von den Dächern der DFB-Zentrale pfeifen), wissen wir spätestens seit seinem abgebrochenem Interview mit der Deutschen Welle. Doch jetzt könnte eine geschenkte Luxus-Uhr (WTF, Kalle Rummenigge, is it you?) dem sympathischen Sportfunktionär zum Verhängnis werden. Eine kurze Einordnung der Lage.


Wie die „Bild“ berichtet, soll Grindel das Luxusgeschenk 2017 zu seinem Geburtstag bekommen haben. Vom ukrainischen Oligarchen Grigori Surkis. Die Beiden kennen sich aus der Uefa Exekutive, klar. Das Pikante daran: Grindel meldete das Geschenk dem DFB nicht und das, obwohl die Uhr einen niedrigen fünfstelligen Wert hatte.

Und das, obwohl Surkis eh als zwielichtig gilt. Und das, obwohl Grindel seit 2017 als Uefa-Vizepräsident auch Chef der Governance- und Compliance-Kommission ist. Das ist englisch und bedeutet: Ich bin neben der Putzkraft hier zuständig für die interne Sauberkeit im DFB. Man, man, man. Noch drei Fragen zur Governance- und Compliance-Kommission und dann ist gut.

Aber Herr Grindel, wir fragen doch offen – was hat es mit dieser Uhr auf sich?

Nein, sie fragen nicht offen.

Aber Herr Grindel, Sie haben wohl den Allerwertesten offen – eine solch teures „Geschenk“ müssen Sie doch melden.

Sie versuche mir etwas in die Schuhe zu schieben.

Gar nicht.

Drei Fragen sonst stehe ich auf.

Darf ich jetzt noch eine Frage zur Uhr stellen?

Nein.

Wir haben das doch inhaltlich noch gar nicht besprochen.

Komm, wir lassen es.

––– 

Fakt ist: Die Personalie Grindel kommt aktuell einfach nicht zur Ruhe. Vielleicht hätte der DFB-Präsident einfach auf Frankie goes to Hollywood hören sollen, denn wie sangen sie einst so schön; „Rolex, don’t do it…“


 

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