Foto: Picture Alliance

Nach der verpasste Qualifikation zur Weltmeisterschaft in diesem Jahr, steht bei der österreichischen Nationalmannschaft der nächste Umbruch an. Auf der Suche nach einem Nachfolger für Franco Foda soll ausgerechnet Joachim Löw die Wunschlösung sein.


Für Österreich war die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in diesem Jahr eine reine Achterbahnfahrt. Nach einer schwachen Gruppenphase rettete sich die ÖFB-Elf noch in die Play-Offs. Dort wurden die verbliebenen Hoffnungen durch ein 1:2 gegen Wales fortgeweht. Dass die Mannschaft trotz solcher Qualität die nächste WM-Endrunde verpasste, wird vor allem an Trainer Franco Foda festgemacht.

1998 trat Österreich zuletzt in diesem interkontinentalen Turnier an. Seitdem gab es viele Neuanfänge und Umbrüche. Nach den ersten Berichten deutet sich jetzt mal wieder ein Wechsel auf dem Trainerposten an. Der Vertrag von Foda läuft zum Monatsende aus und wird aller Voraussicht nach nicht verlängert.

Löw nur Wunschgedanke: Stöger und Herzog sind wahrscheinlichste Optionen

Am Dienstag steht Foda im Freundschaftsspiel gegen Schottland vermutlich letztmalig für Österreich an der Seitenlinie. Wie der Kicker berichtet, läuft die Suche nach einem neuen Kandidaten bereits. „Es geht darum, das Beste für die nächsten Jahre zu finden“, so Sportdirektor Peter Schöttel. Dabei will der Verband Kontakt zu einer Vielzahl von Optionen aufnehmen und sich so eine große Handlungsfreiheit lassen.

Angeblich soll auch Joachim Löw auf der Liste stehen – und dabei vielleicht sogar die Wunschlösung sein. Der 62-Jährige hat seine beruflichen Nachweise durch die Ära mit der DFB-Elf hinreichend geliefert. Seine Stärken liegen durchaus darin, das Potenzial aus einer zerrütteten Mannschaft herauszukitzeln. Ob sich Löw allerdings eine solche Aufgabe zumutet, darf als unwahrscheinlich angesehen werden.

Laut dem Kicker kann sich der ÖFB bei anderen Kandidaten deutlich mehr Hoffnungen machen: So kommt Peter Stöger als Österreicher und langjähriger Bundesliga-Trainer ebenso in Frage wie Andreas Herzog. Dieser ist entgegen der anderen Optionen allerdings nicht ohne Verein und derzeit als Übungsleiter bei Admira Wacker tätig. Schon 2017 wäre er aber fast Nationaltrainer geworden.

Wer letzten Endes also als neuer Hoffnungsträger auserkohren wird, bleibt abzuwarten. Schöttel will sich alle Möglichkeiten offen halten: „Ich persönlich schließe auch einen interessanten jungen Trainer nicht aus.“ Lange sollte es aber nicht mehr dauern, bis wieder frischer Wind bei den gescholtenen Österreichern weht.

Jetzt sag doch auch mal was!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


design&umsetzung: stark&kreativ