Christoph Daum wollte wohl eigentlich nur in Ruhe Zug fahren, bis er von einigen Fußballfans erkannt wurde. Diese hatten auch direkt ein persönliches Lied für ihn parat. Ein Dutzend Fans standen keinen Meter neben Daum und sangen in guter Stimmung: „Christoph Daum ist wieder da und in Frankfurt kauft er Koka!“. Der ehemalige Bundesliga-Trainer zeigte dabei keine Reaktion.


Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger äußerte sich Daum am Montag wie folgt über den Vorfall: „Ich werde weiter mit der Bahn fahren. Ich wurde teils in den Sitz reingedrängt, die anderen Mitreisenden an die Scheibe gedrückt. Es war so eng und ich dachte, hoffentlich fliegt der Waggon jetzt nicht von den Schienen. Das war wie auf hoher See.“ Doch Daum handelte richtig und suchte das Gespräch mit den Eintracht-Fans: „Wir haben dann schnell über Fußball und die Eintracht gesprochen. Ich komme ja aus dem Fußball und kann damit umgehen. Für die Mitreisenden war das schlimmer als für mich. Nach 15 Minuten hat sich die Situation dann merklich entspannt. Dass Fans da keine Kirchenlieder anstimmen, das ist ja klar. Ich stehe da drüber.“

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