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Julian Draxler denkt über einen Abgang von Paris Saint-Germain nach. Dem 28-Jährigen blieb in dieser Saison oft nur die Bank. Für seine Zukunft ist ein Wechsel der logische Schritt.


Etwas überraschend durfte Julian Draxler im Testspiel gegen Israel gleich 90 Minuten für die DFB-Elf ackern. Seine Leistung war akzeptabel, aber auch wenig auffällig. Im Hinblick auf seine Reservistenrolle bei Paris Saint-Germain rechnet er sich dennoch kaum Chancen für eine Teilnahme an der kommenden Weltmeisterschaft aus. Deswegen strebt er einen Abgang an.

„Ich muss mehr Spielpraxis haben Richtung WM. Im Sommer wird man sehen, was passiert. Ich muss mehr spielen als in dieser Saison“, so der Flügelspieler nach dem Länderspiel von Transfermarkt zitiert. Im Star-Ensemble bei Paris konnte sich Draxler trotz einigem Fleiß und vorhandenem Potenzial nie durchsetzen. Jetzt ist er im besten Fußballalter angekommen und dringend auf mehr Einsätze angewiesen.

Dass er mal wieder für einen Trainer wichtig wurde, bestärkte ihn in seiner Meinung. „Es tat gut, mal wieder 90 Minuten auf dem Platz zu stehen.“ Der 56-fache Nationalspieler ist sich durchaus bewusst, dass für Nationaltrainer Hansi Flick für die WM vor allem fitte Spieler eine wichtige Rolle spielen werden. Doch ohne die nötigen Minuten auf Top-Niveau, wird Draxler zu sehr hinter anderen Kandidaten zurückfallen.

Wohin es für den ehemaligen Schalker und Wolfsburger gehen könnte, ist noch nicht bekannt. Durch seinen bis 2024 gültigen Vertrag müsste ein Abnehmer zumindest eine halbwegs überzeugende Summe aufbringen. Paris dürfte Draxler aber nicht unbedingt hinterhertrauern und wäre sicherlich dankbar über die Ausdünnung des Kaders. Im Januar 2017 wurde er damals noch für 36 Millionen Euro verpflichtet. In dieser Saison absolvierte er kein einziges Ligaspiel über die volle Distanz.

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