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Der DFB-Pokal wartet in dieser Saison mit einer extrem interessanten Finalpaarung auf: Im Berliner Olympiastadion werden RB Leipzig und der SC Freiburg um den Titel kämpfen. Allerdings wird es ein Fußballfest ohne ein Entgegenkommen beider Vereine. RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff bemängelt fehlenden Respekt.


Am 21. Mai werden sich RB Leipzig und der SC Freiburg im Finale des DFB-Pokals gegenüberstehen. Für beide Klubs ist es die Chance, die überwiegend begeisternde Saison zu veredeln. Auch die Fan-Lager freuen sich auf das Endspiel. Von einer gemeinschaftlichen Begeisterung kann aber nicht die Rede sein. Der Sport-Club erklärte sich nicht dazu bereit, das Logo für gemeinsame Fanprodukte freizugeben. Das bestätigte ein Sprecher der Breisgauer am Samstag.

In einem Freiburger Onlinemagazin hieß es zuletzt unter anderem auch: „Keine gemeinsame Sache mit dem Konstrukt“, wie Sport.de zitiert. Das sorgt beim RB-Vorstandsvorsitzenden Oliver Mintzlaff für Enttäuschung. „Wir haben einmal gegen Dortmund gespielt, einmal gegen die Bayern. Beide haben uns mit Respekt behandelt, mit beiden haben wir uns auf Augenhöhe bewegt. Mehr muss ich dazu nicht sagen“, wie Oliver Mintzlaff im Sport1-Doppelpass erklärte.

Finale im DFB-Pokal sorgt nicht für Geschlossenheit

Der grundlegende Gedanke, gemeinsam im Pokalfinale zu stehen, wird von beiden Vereinen nicht getragen. Vorwürfe, dass die Leipziger keine respektable Fan-Kultur hätten, wies Mintzlaff entschieden zurück. Er verwies darauf, dass das Kartenkontingent von 50.000 Tickets für das Finale in kürzester Zeit aufgebraucht wurde.

Dass sich also noch immer viele Vereine gegen die Akzeptanz des umstrittenen RB-Klubs streuben, wurde einmal mehr deutlich. Ein Verständnis dafür hat Mintzlaff nicht. „Wir sind in der Bundesliga angekommen, ein fester Bestandteil der Liga. Man muss auch mal Neues zulassen.“

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