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Der SV Werder Bremen hat zwei weitere Talente längerfristig an sich gebunden. Nachdem Romano Schmid bereits am Wochenende seinen Vertrag verlängerte, zog Eren Dinkci am Montag nach. Damit macht der SVW den nächsten Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft.


Für einige Klubs ist der Abstieg aus der 1. Bundesliga bitter und eine Hiobsbotschaft für die nächsten Jahre. Manch ein Verein sieht ihn allerdings als nötiges Übel, um die Strukturen zu hinterfragen und sich ganz neu aufstellen zu können. Zu diesen Teams dürfte auch Werder Bremen zählen. Die Grün-Weißen sind nicht nur sportlichen auf dem Weg ins Oberhaus zurückzukehren. Auch auf lange Sicht scheint der SVW einiges vorzuhaben.

Dafür spricht vor allem, dass Werder sich penibel um die langfristige Bindung der eigenen Talente kümmert. Vor einigen Wochen hatte Felix Agu bereits ein neues Arbeitspapier unterschrieben. Am Samstag zog der Österreicher Romano Schmid nach. Der Mittelfeld-Stratege hat sich längst als Stammspieler bewährt und spielt in den Zukunftsplänen eine wichtige Rolle.

Werder schenkt den Talenten eine große Perspektive

“Ich freue mich sehr, dass Romano auch weiterhin ein Teil von Werder sein wird. Ich habe ihn in den vergangenen Monaten als jemanden kennengelernt, der sich sowohl neben als auch auf dem Platz stets weiterentwickeln möchte“, wie Trainer Ole Werner von der vereinseigenen Seite zitiert wird. Auch Schmid selbst äußerte sich zu seiner Entscheidung.

„Ich freue mich riesig. Fakt ist, dass ich mich immer sehr wohl gefühlt hab. Die Stadt, die Fans, die ganze Kulisse und der Verein Werder Bremen gefallen mir. Der ausschlaggebende Grund war, dass wir als Verein und als Mannschaft viel vorhaben und ich glaube, dass ich ein großer Teil davon bin.“ Der 22-Jährige genießt viel Vertrauen an der Weser und soll seinen Wert in Zukunft beweisen.

Selibges gilt auch für Eren Dinkci, der den ganz großen Durchbruch noch nicht geschafft hat. Mit 20 Jahren hat er aber noch deutlich mehr Zeit, sich zu etablieren. Dabei ging es am Anfang ganz schnell, wie der Scouting-Leiter Clemens Fritz erklärt. „Eren hatte einen turbulenten Start seiner jungen Profikarriere. Sein erstes Tor im ersten Bundesliga-Spiel, dann der Abstieg mit Werder und nun der Neuaufbau. Das alles zu verarbeiten ist für einen jungen Spieler oftmals nicht so einfach. Eren hat das aber super hinbekommen und beständig an seiner Entwicklung gearbeitet. Daher freut es uns, dass er auch weiterhin das Trikot von Werder tragen wird.“

Cheftrainer Werner führte aus, dass man noch einiges von Dinkci erwarten kann. „Eren bringt ein sehr großes Talent mit, hat dazu eine enorme Geschwindigkeit und bringt die nötige Mentalität mit. Das wird immer deutlicher sichtbar – sowohl im Spiel als auch im Training. Solche Momente wie gegen Darmstadt als er das Tor vorbereitet hat, sind ein Ausdruck davon. Seine Zeit wird noch kommen, da bin ich mir sicher.“

Der Angreifer selbst freut sich darauf, in seiner Geburtsstadt weiter alles für seinen Herzensverein geben zu können. „Ich muss nicht betonen, was Werder und Bremen für mich bedeuten. Hier ist meine Heimat, hier bin ich aufgewachsen. Daher freut es mich natürlich, dass ich auch in den kommenden Jahren hier im wohninvest WESERSTADION vor diesen Fans auflaufen und spielen darf – hoffentlich dann auch in der 1. Liga wieder.“ In der will Werder bald wieder und mit frischem Wind zu alter Stärke zurückfinden. Über die genauen Details der Vertragsverlängerungen machte der Verein übrigens keine Angaben.

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