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Vor einigen Tagen hatte die Nachricht über die „Strafe“ des Westdeutschen Fußballverbandes für Fußball-Lehrer Heiko Vogel für deutschlandweites Kopfschütteln gesorgt. Der Trainer der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach soll sich in der Partie gegen Bergisch Gladbach gegenüber der Assistentin Vanessa Arlt extrem diskriminierend geäußert haben: Dabei soll auch der Satz „Frauen haben auf dem Fußballplatz absolut nichts zu suchen“ gefallen sein. Zusätzlich zur Verurteilung des Sportgerichts sollte Vogel daraufhin noch Trainingseinheiten von einer Damenmannschaft leiten, um Abbitte zu leisten. Daraufhin veröffentlichte nun unter anderem Potsdam-Spielerin Selina Cerci im Namen aller Spielerinnen der ersten und zweiten Bundesliga einen offenen Brief an den DFB – mit einer klaren Ansage.


Der Westdeutsche Fußballverbande reagierte umgehend: Auf der Homepage des Verbandes kündigte das Präsidium an, das Urteil noch einmal vom Verbandsgericht überprüfen zu lassen.

Gundolf Walaschewski, Vizepräsident des Westdeutschen Fußballverbandes, nahm die Kritik an der Entscheidung ernst: „Diskriminierung hat weder im Fußball noch in der Gesellschaft Platz. Dazu bekennt sich auch der WDFV und mit ihm die Fußballfamilie in Nordrhein-Westfalen ausdrücklich. Das bedeutet konkret: Null Toleranz gegen sexuelle Diskriminierung und null Toleranz gegen Diskriminierung generell. Zudem ist es unsere Pflicht, dass wir uns schützend vor unsere Schiedsrichter*innen stellen. Deshalb ist es dem Präsidium wichtig, dass das Geschehen rund um das betreffende Spiel und die Äußerungen des Fußball-Lehrers Heiko Vogel lückenlos aufgearbeitet und geprüft werden.“


Selina Cerci im BOX2BOX-Interview

Eigentlich bekam Selina Cerci von Turbine Potsdam in unserem BOX2BOX-Interview die unschöne Aufgabe, auf Instagram ihren angeblichen Wechsel zur Konkurrenz bekannt zu geben. Da die „Mutprobe“ in der Form nicht zustande kam, brauchte die Stürmerin einen neuen Auftrag – und den lieferte Kevin Großkreutz, der sich auch schon die ursprüngliche Aufgabe ausgedacht hatte, als er im letzten BOX2BOX bei Caroline Labes versprach, sich im Falle eines Schalke-Abstiegs erneut die Haare abzurasieren. Seine Aufgabe für Cerci war eine Nummer harmloser, das Ergebnis aber trotzdem großartig

Das ganze BOX2BOX seht ihr hier!

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