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Gestern verkündete Union-Stürmer Max Kruse überraschend seinen sofortigen Wechsel zum VfL Wolfsburg. Nun bleibt den Eisernen nicht viel Zeit, um einen passenden Ersatz zu besorgen – kommt Sven Michel aus Paderborn?


Der Kicker berichtet: Union Berlin hat ein Auge auf Paderborn-Stürmer Sven Michel geworfen! Der 31-Jährige soll in den vergangenen Jahren schon häufiger auf der Wunschliste der Eisernen gestanden haben – nun könnte es nach dem überraschenden Kruse-Abgang tatsächlich zum Transfer kommen.

Michel erzielte in der aktuellen Saison 14 Tore in 19 Zweitliga-Einsätzen und legte zusätzlich acht Treffer auf. In Paderborn besitzt der Stürmer noch einen Vertrag bis 2023 – Union müsste also eine Ablösesumme nach Ostwestfalen überweisen, die rund eine Million Euro betragen dürfte.

Transfer perfekt: Max Kruse wechselt zum VfL Wolfsburg

Stürmer Max Kruse wechselt kurz vor Ende des Transferfensters von Union Berlin zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg. Das gaben die „Eisernen“ am Sonntagabend bekannt. Wie hoch die Ablösesumme für den 33-Jährigen ist, wurde zunächst nicht bekannt.

Am Ende ging alles ganz schnell: Max Kruse kehrt nach fünfeinhalb Jahren zum VfL Wolfsburg zurück. Kruse, der 2020 von Fenerbahce Istabul ablösefrei zu Union wechselte, unterschrieb bei den „Wölfen“ einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Sein Kontrakt in Berlin wäre im Sommer ausgelaufen. Der Stürmer soll am Montag den Medizincheck absolvieren.


„Ich danke euch allen für euer Vertrauen in mich – und jetzt bitte ich euch um euer Verständnis für meine Entscheidung, ein Angebot das langfristig und hoch dotiert ist, anzunehmen“, wird Kruse auf der Website von Union Berlin zitiert. „Dazu geht es um einen Verein, bei dem ich noch ein Kapitel offen habe, das ich nun zu Ende schreiben kann. Keine Entscheidung ist leicht, und ich weiß, was jetzt auf mich zu kommt – aber es ist meine Entscheidung.“

Unions Präsident Dirk Zingler sagte: „Die sportlich erfolgreichste und wirtschaftlich wertvollste Phase unserer Vereinsgeschichte ist, neben vielen Spielern, Trainern und Mitarbeitern, auch Max Kruse zu verdanken, das werden wir nicht vergessen. Wenn er sich nun jedoch ganz bewusst gegen die Chance entscheidet, mit Union in dieser Saison Geschichte zu schreiben, akzeptieren wir das.“

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