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Der FC Teutonia 05 Ottensen hat sich das erste Mal in der Vereinsgeschichte für den DFB-Pokal qualifiziert. Am 31. August trifft der Regionalligist auf RB Leipzig. Allerdings ist man noch auf der Suche nach dem Austragungsort. Wunschstadion Millerntor wird es nicht werden, der FC St. Pauli lehnte eine Anfrage der Hamburger ab. 


Die Freude beim FC Teutonia 05 Ottensen ist riesig. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnte der Regionalligist den Hamburger LOTTO-Pokal gewinnen und sich somit für den DFB-Pokal qualifizieren. Zudem sorgte die Auslosung der ersten Runde für großen Jubel beim Klub. „Ein geiles Los“, wurde Teutonias Sportlicher Leiter Liborio Mazzagatti zitiert. Denn am 31. August trifft man auf den Titelverteidiger RB Leipzig

Wo die Partie ausgetragen wird, steht allerdings noch in den Sternen. Da das heimische Stadion Hoheluft lediglich einen Kunstrasen hat, der im Pokal nicht zugelassen ist, müssen sich die Ottensen-Verantwortlichen nach einer Alternative umsehen. Diese hat man auch im Stadion des FC St. Pauli für sich auserkoren, doch der Zweitligist lehnte die Anfrage der Ottenser ab. 

Ottensen darf nicht im Millerntor spielen

„Bekanntermaßen sieht der FC St. Pauli das Modell von RB äußerst kritisch, da es nach unserer Auffassung nicht vereinbar ist mit der 50+1-Regelung, für die wir uns engagieren. Auch in unserer Fanszene und Anhängerschaft stößt das Modell von RB auf starke Ablehnung“, hieß es in der Erklärung des Zweitligisten, die das Hamburger Abendblatt zitierte. 

Und weiter: „Der FC St. Pauli möchte RB daher nicht über mögliche Pflichtspiele hinaus eine Bühne geben, vor allem nicht am Millerntor, das als Symbol für einen solidarischen und gerechteren Fußball steht“. Nach der Absage schauen sich die Verantwortlichen nach weiteren Optionen um. Demnach soll das Volksparkstadion des HSV im Gespräch sein.  

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