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Er ist der wertvollste Stuttgarter und hat in seiner Debüt-Saison 2020/21 in der Bundesliga mit elf Toren und fünf Vorlagen in 25 Spielen für Furore gesorgt: Silas Katompa Mvumpa. Klar sind da auch die Augen verschiedener Spitzenvereine in Europa auf ihn gerichtet. Und wenn der VfB zum dritten Mal in fünf Jahren absteigen sollte, dürfte er kaum noch zu halten sein. Oder etwa doch?


Denn offenbar besteht die Möglichkeit, dass Silas auch bei einem Abstieg in die 2. Liga dem VfB Stuttgart die Treue hält. Das berichtet die Bild. So wolle der Angreifer aus der DR Kongo den Schwaben etwas zurück zahlen: Ein dubioser Berater soll den jungen Silas in der Vergangenheit in „ein komplettes Abhängigkeitsverhältnis“ gedrängt haben und ihn von der Umwelt abgeschottet und seinen Namen verändert haben, wie der Verein damals mitteilte. Dieser stellte sich bedingungslos hinter den zu dem Zeitpunkt 22-Jährigen und unterstütze ihn währenddessen und in allen darauffolgenden Angelegenheiten und sprach ihm immer das Vertrauen aus. Mit seinem Verbleib wolle Silas nun Dankbarkeit zeigen und dem VfB zu einem eventuellen Wiederaufstieg verhelfen.

Der DFB sperrte den jetzt 23-Jährigen im Juni für drei Monate – aber auch eher symbolisch, denn spielen konnte er auf Grund eines Kreuzbandrisses bis November ohnehin nicht. Und eine Schulterluxation knockte Silas im Spiel gegen Bochum Mitte Februar für den Rest der Saison aus. So kommt er in der Spielzeit 2021/22 auf nur 9 Spiele – ein verlorenes Jahr für das Talent. Vielleicht ergibt auch deshalb ein weiteres Jahr in der Kesselstadt Sinn, um wieder voll fit zu werden und Spielpraxis zu sammeln. Sein Vertrag läuft noch bis 2024, Geld würde er dem VfB also auch bei einem Verkauf im Sommer 2023 noch einbringen.

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