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Am Dienstag verlor der FC Chelsea das Viertelfinalhinspiel der Champions League gegen Real Madrid deutlich mit 3:1. Im Anschluss an die Partie bat Trainer Thomas Tuchel seine Mannschaft zur Krisensitzung. Dabei wurde 48-Jährige sehr deutlich.


Thomas Tuchel steckt seit der Länderspielpause mit seinem FC Chelsea in einer Schaffenskrise. Unter der Woche verlor er mit seinem Team deutlich im Viertelfinalhinspiel der Champions League gegen Real Madrid mit 3:1. Dabei wurden die Blues fast im Alleingang von Karim Benzema, der alle drei Tore erzielt hat, bezwungen. Der Niederlage in der höchsten europäischen Spielklasse war eine erschütternde 4:1 Pleite gegen den FC Brentford vorangegangen.

Tuchel bittet zur Krisensitzung

Nach den schwachen Leistungen seines Teams lud der Coach die Spieler zu einer Krisensitzung ein. Dabei habe es sich nicht um eine Diskussionsrunde gehandelt, vielmehr wollte er seinen eigenen Standpunkt klar machen, betonte der 48-Jährige. „Manchmal muss man Dinge so angehen. Es ist kein Amateurfußball“. Ein wesentlicher Kritikpunkt war die Defensive der Blues: „Es sieht uns gar nicht ähnlich, so zu verteidigen“, sagte der CFC-Trainer. Es fehle in der Defensive grundsätzlich an Intensität und Einsatzbereitschaft. „Wenn wir so weiterspielen, brauchen wir nicht ans Bernabeu zu denken: Wir werden zerlegt im Bernabeu!“

Damit das nicht passiert, möchte Tuchel sein Team aus dem Leistungsloch rausholen – und das gemeinsam. Denn trotz der ganzen Wut möchte der Trainer nicht persönlich werden. „Wir zeigen nicht mit dem Finger auf Einzelne, suchen keinen Schuldigen. Wir stecken da gemeinsam drin“, stellte der frühere Mainzer, Dortmunder und Pariser Coach klar. 

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