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Die FIFA hat die Entscheidung bekannt gegeben, das Playoff-Spiel zwischen der Ukraine und Schottland zu verlegen – das polnische Team, welches eigentlich auf die russische Nationalmannschaft getroffen wäre, erhält ein Freilos.


Aufgrund des weiter anhaltenden Krieges in der Ukraine hat die FIFA die Playoff-Partie gegen Schottland in den Juni verlegt. Der schottische Verband akzeptierte einen entsprechenden Antrag des Gegners mit voller Solidarität: „Die Wichtigkeit und Bedeutung des Fußballs wird in Kriegszeiten stark gemindert, und unsere Gedanken sind bei den vom Konflikt betroffenen ukrainischen Zivilisten“, so der Verband auf seiner Website.

Die Begegnung zwischen Wales und Österreich. deren Sieger anschließend in der letzten Phase der Playoffs auf die Ukraine oder Schottland trifft, soll wie geplant am 24. März stattfinden.

Die polnische Nationalmannschaft bekommt aufgrund des Ausschlusses Russlands hingegen in der ersten Playoff-Runde ein Freilos. Diese Entscheidung stieß nicht bei allen Verbänden auf Zustimmung: Generalsekretär des schwedischen Verbandes, Hakan Sjöstrand, kritisierte: „Die FIFA hat in Bezug auf Russland endlich die richtige Entscheidung getroffen, aber aus sportlicher Sicht ist diese Entscheidung leider völlig inakzeptabel. Wir sind der Meinung, dass es die fairste und sportlichste Option gewesen wäre, wenn Polen im Halbfinale auf einen neuen Gegner treffen würde.“ Für die Schweden ist Polen ein möglicher Gegner, wenn es am 29. März in das entscheidende Spiel für die WM-Qualifikation geht, zuvor müssten die Skandinavier jedoch noch Tschechien besiegen.

Russland hat hingegen gegen den Ausschluss von der Weltmeisterschaft Einspruch vor dem Internationalen Sportgericht CAS eingelegt. Die Chancen auf einen positiven Ausgang der Verhandlung werden jedoch als gering eingeschätzt.

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