Gestern Abend sicherte sich Sønderjysk im Endspiel gegen Aalborg den dänischen Pokal. Zwischenzeitlich war das Spiel jedoch für dreizehn Minuten unterbrochen, da sich Zuschauer nicht an die vorgegebenen Abstandsregeln hielten.


Da einige Fans des traditionsreichen Vereins aus Aalborg zu dicht zusammen standen, wies der Stadionsprecher die Gruppe mehrfach darauf hin, die nötigen Abstände einzuhalten. Als dies ohne Erfolg blieb, unterbrach der Schiedsrichter die Partie und bat die Spieler vom Feld. Die rund 40 Personen wurden daraufhin von der Polizei aus dem Stadion begleitet und mit einem Bus vom Gelände entfernt.

Kulturministerin Joy Mogensen sagte am Abend: „Es ist sehr ärgerlich, dass ein Teil des Publikums nicht respektiert, dass diese Regeln da sind, um uns alle zu schützen. Ich hoffe, dies ist ein Signal an alle im Publikum.“ Auch Aalborgs-Klubdirektor Thomas Baelum äußerte sich zu den Vorfällen: „Das ist verdammt ärgerlich. Wir distanzieren uns auf das Schärfste.“

Insgesamt durften 1750 Zuschauer das Spiel live im Stadion verfolgen – jeder Klub bekam im Vorfeld ein Kontingent von 750 Tickets zugewiesen, der Rest ging an neutrale Zuschauer. Für das kommende Wochenende kündigte der dänische Verband weitere Lockerungen an – allein beim FC Kopenhagen werden wieder mehr als 10.000 Fans im Stadion erwartet. Ob der gestrige Vorfall die Entscheidung der Verantwortlichen noch einmal kippen könnte, ist derzeit offen. Klar ist: Die Offiziellen werden sich das Verhalten der Fans am Wochenende ganz genau ansehen.


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