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Ein großer Teil der Ultras des SV Werder Bremen hat sich am Sonntagabend auf Platz Elf versammelt, um die Damenmannschaft der Grün-Weißen zu unterstützen. Der Support kam nicht nur wahnsinnig gut an, sondern reichte auch zu einem Punkt im Abstiegskampf.


Um 13:30 begann der Fußballtag der Werder-Ultras offiziell. Im Zweitligaspiel kamen die Bremer trotz drückender Überlgeneheit und toller Stimmung nicht über ein 1:1 gegen den SV Sandhausen hinaus. Die Fans hätten genügend Gründe gehabt, den Heimweg anzutreten. Doch viele verharrten noch bis 18 Uhr am Weserstadion, um ihren Support auch für die Bremer Damen zu zeigen.

1.300 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden sich am Platz Elf ein und sahen eine aufopferungsvolle Leistung des Tabellenneunten. Die Partie gegen den Sechstplatzierten aus Freiburg endete torlos. Der Punkt hilft den Grün-Weißen aber enorm. Bei noch drei Spieltagen und acht Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge, ist der Klassenerhalt so gut wie sicher.

Einen enormen Anteil daran hatten eben auch die Ultras. Die Werder-Damen konnten vorher noch nie vor einer solchen Kulisse aufspielen. Auch nach dem Spiel blieben die Fans und feierten die Mannschaft, wie es eben auch bei den Herren Woche für Woche der Fall ist.

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Torhüterin Anneke Borbe war im Interview nach der Partie sichtlich begeistert. „Das ist eigentlich unbeschreiblich. Wir sind das ja einfach nicht gewohnt, die Stimmung. Und man steht da kriegt zwischendurch plötzlich einfach Gänsehaut, weil es so schön ist, so viele Fans im Rücken zu haben. Das war schon was ganz besonderes, gerne noch mal“, so die Keeperin.

Die Spielerinnen könnten sich an diese Unterstützung definitiv gewöhnen. Und vielleicht ist ja auch bei dem ein oder anderen Fan der Funke übergesprungen. Zur kommenden Spielzeit kann es gerne immer so laufen.

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