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Stell dir folgendes vor: Du bist mit dem SC Paderborn in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen, bekommst nach guter Individualleistung allerdings ein Angebot von Championsleague-Teilnehmer Lazio Rom. Ein Traum, oder? Abdelhamid Sabiri erlebte genau das. Im FUMS-Italien-Fussball-Podcast SERIEAMORE erklärt er, warum er sich trotz des großen Namens am Ende gegen die S.S. Lazio entschied.


Mit seinen 23 Jahren hat Abdelhamid Sabiri schon viel erlebt. Als drei-jähriger kam er aus der marokkanischen Kleinstadt Goulmima nach Deutschland. Hier angekommen fiel er schnell durch sein fußballerisches Talent auf. Über Jugendstationen in Koblenz, Darmstadt, Siegen und Nürnberg erfolgte im Sommer 2017 der große Sprung in die Premierleague nach Huddersfield. Sieben Spiele absolvierte der technisch versierte Mittelfeldmann, bevor es über den Umweg SC Paderborn im September zum italienischen Zweitligisten Ascoli ging. Ein seltsame Entscheidung, wenn man bedenkt, dass ihm auch ein Angebot von Lazio Rom vorlag, oder? Keinesfalls, wie Sabiri im Interview mit SERIEAMORE-Host Marius Soyke sagt.

„Ich wollte nach den Jahren, wo ich nicht jedes Wochenende konstant gespielt habe, mal zu einer Mannschaft gehören, wo ich ich selbst sein kann, Fußball spielen kann, wertgeschätzt werde, eine wichtige Rolle übernehmen und das Team führen kann.“

Abdelhamid Sabiri in der neue Folge von SERIEAMORE

Auf Grund der Tatsache, dass Lazio ihn wohl zum Serie B Club US Salernitana 1919 ausleihen wollte, fehlte Sabiri neben der sportlichen, auch die persönliche Perspektive. „Ich wollte nach den Jahren, wo ich nicht jedes Wochenende konstant gespielt habe, mal zu einer Mannschaft gehören, wo ich ich selbst sein kann, Fußball spielen kann, wertgeschätzt werde, eine wichtige Rolle übernehmen und das Team führen kann. So kam es, dass ich Lazio abgesagt habe, was viele nicht verstanden haben. Aber über diesen Schritt bin ich nun sehr glücklich und bereue nichts“, sagt Sabiri nach vier absolvierten Spielen mit seinem neuen Verein.

Bei Ascoli kickt er mit seinem Landsmann und langjährigen Italien-Legionär Oliver Kragl zusammen. „Wir haben wirklich einen guten Draht zueinander – so als Deutsche, die in Italien leben.“ Hilfreich sei, dass Kragl fließend italienisch spricht und Sabiri so bei Verständigungsproblemen helfen kann – ein „Super Kerl“ eben.

Das komplette Interview kannst du dir in der neuen Folge SERIEAMORE reinziehen:

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