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Aufgrund eines Corona-Ausbruchs bei Belenenses Lissabon wurde die Partie gegen Benfica zum Kuriosum: Das Heimteam startete mit lediglich neun Feldspielern gegen den Lokalrivalen – darunter zwei Torhüter. Kurz nach der Halbzeit musste der Schiedsrichter die Partie abbrechen.


Kurzfristig musste der portugiesische Erstligist ganze 17 Akteure aus dem Kader für das Spiel streichen – Grund war ein Corona-Ausbruch im Team. So schickte Trainer Filipe Cândido seine letzten neun Spieler auf das Feld gegen den Champions-League-Teilnehmer und das Unglück nahm seinen Lauf: Eigentor in der ersten Minute und sechs weitere Buden der Gäste bis zum Halbzeitpfiff.

Nach der Pause weigerte sich das Team zunächst, die Partie fortzusetzen, doch Schiedsrichter Manuel Mota konnte die Mannschaft nach langer Diskussion überzeugen, doch einmal aus der Kabine zu kommen. Zwei Spieler entschieden sich jedoch dazu, nicht auf den Platz zurückzukehren, weswegen die Hausherren die zweite Halbzeit nur noch zu siebt begannen. Als sich dann direkt nach Wiederanpfiff ein weiterer Spieler verletzte, wurde das Spiel komplett abgebrochen.

Warum das Spiel unter diesen Bedingungen überhaupt stattfand, liegt laut Aussagen des Belenenses-Präsidenten Rui Pedro Soares ausschließlich am Gesundheitsamt, welches auf die Austragung der Partie bestanden haben soll. Wie das Spiel gewertet wird, soll in den kommenden Tagen entschieden werden.

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