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Lange wurde darüber diskutiert, nun ist es offiziell bestätigt. Borussia Dortmund entzieht Gerhard Schröder mit sofortiger Wirkung die Ehrenmitgliedschaft und distanziert sich somit klar vom Altkanzler. 


Gerhard Schröder ist seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stark in die Kritik geraten. Der Grund dafür sind seine engen Verbindungen zu Russland und Putin. Der Altkanzler bekleidet bereits seit geraumer Zeit mehrere hochrangige Positionen in russischen Unternehmen, unter anderem beim Mineralölunternehmen Rosneft sowie beim Pipeline-Projekt Nord Stream 2.

Nun zieht Borussia Dortmund Konsequenzen aus dem Engagement des Altkanzlers und erkennt dem 77-Jährigen endgültig die Ehrenmitgliedschaft ab. Auf der Website der Borussen heißt es: „Über einen entsprechenden und einstimmig getroffenen Präsidiumsbeschluss unterrichtete Vereinspräsident Dr. Reinhard Rauball den Bundeskanzler a.D. am Vormittag in einem persönlichen Gespräch“

Bereits am Montag hatte der BVB deutlich gemacht: „Die Übernahme von Führungspositionen in russischen Staatskonzernen durch ein BVB-Ehrenmitglied sei vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und des damit einhergehenden gravierenden Verstoßes gegen geltendes Völkerrecht nicht akzeptabel.“

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