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Am Ende der Saison läuft bei einem der vielversprechensten Außenverteidiger Europas der Vertrag aus: Noussair Mazraoui von Ajax Amsterdam will den niederländischen Rekordmeister verlassen. Der BVB und der FC Bayern sollen Interesse bekunden haben, nun stehen aber auch andere Klubs Schlange – mit besseren Chancen.


So berichtet die holländische Zeitung „De Telegraaf„, dass neben den beiden deutschen Topclubs auch der AC Milan und der FC Barcelona Interesse am marokkanischen Talent haben sollen. Dabei haben die Katalanen dem Vernehmen nach die besten Chancen. So sollen sich Barca-Boss Joan Laporta und sein Berater Jordi Cruijff bereits mit Mazraouis Berater Mino Raiola getroffen haben. In den Gesprächen sei dabei nicht nur der Name „Mazraoui“ gefallen, sondern auch der von Erling Haaland.

Auch englische Vereine bekunden Interesse am Ajax-Rechtsverteidiger, die Premier League sei aber keine Option. Das sind wiederrum gute Nachrichten für Dortmund und Bayern: Beide haben Bedarf auf der Position. Beim BVB hat man zwar drei etatmäßige RVs zur Verfügung, mit Thomas Meunier und Felix Passlack aber nicht die Qualität, die man eigentlich gerne vorweisen würde, um mit dem Rekordmeister mitzuhalten. Mateu Morey verletzte sich zum Ende der vergangenen Saison schwer am Kreuzband und konnte sich deshalb noch nicht voll beim BVB entfalten, sammelte aber bis dahin viele Minuten in Schwarz-Gelb.

Doch auch beim FCB hat man auf der Abwehrseite Probleme. Zwar holte man 2019 für stolze 35 Mio. Euro Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart, so richtig überzeugen konnte der amtierende Weltmeister unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann aber bisher nicht, stand immer wieder in der Kritik. Mazraoui kommt in der laufenden Saison auf 28 Pflichtspieleinsätze und erzielte dabei fünf Tore und bereitete vier vor. Die Seite transfermarkt.de beziffert seinen Wert auf 20 Mio. Euro.

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