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Wie viele Nackenschläge kann Borussia Dortmund noch verkraften? In der Zwischenrunde der Europa League setzte es am Donnerstagabend den nächsten herben Dämpfer. Auf das 2:4 gegen die Glasgow Rangers vor heimischem Publikum folgte noch am Abend eine Krisensitzung beim BVB.


Das frühe Aus im DFB-Pokal, die ständigen Einbrüche in der Bundesliga und jetzt auch noch eine Nichtleistung in der Europa League. Borussia Dortmund nimmt das nächste Schlagloch voll mit. Und so langsam sind die Stoßdämpfer dann eben auch abgenutzt. Wie Sky nach der Pleite gegen Glasgow berichtete, kamen die Verantwortlichen des BVB nach dem Spiel zusammen, um zumindest das Gröbste zu klären.

Die möglichen Chancen auf ein Weiterkommen in der Europa League werden in der Runde aus Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Sebastian Kehl und Trainer Marco Rose nur ein Randthema gewesen sein. Zwar dementierte der Klub ein solches Treffen; Gesprächsbedarf gab es aber reichlich. Allen voran dürfte die Zukunft von Rose als Headcoach noch einmal genau analysiert worden sein.

Rose-Verbleib immer noch wahrscheinlich

Laut Sky will die Borussia trotz der Zweifel noch keinen Schlussstrich unter das Kapitel mit dem erst im Sommer geholten Rose ziehen. Grundvoraussetzung dafür ist aber die ungefährdete Qualifikation für die Champions League in der kommenden Spielzeit. Dafür hat sich Dortmund sogar ein ordentliches Polster von zwölf Punkten erarbeitet. Viele Fehltritte kann sich der 45-Jährige dennoch nicht erlauben.

Nach dem Spiel versuchte Rose noch, den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Er „glaube schon, dass ich die Jungs noch erreiche. Ich sehe im Training und in Gesprächen nickende Köpfe„, so der Übungsleiter gegenüber RTL+. Allerdings scheitert es zu oft an der richtigen Umsetzung. „Auch dafür bin ich verantwortlich.“

Es bleibt also noch eine letzte Chance, den Karren aus dem Schwarz-Gelben-Schlamassel zu ziehen. Ausschlaggebend dafür ist aber nicht das Abschneiden auf europäischem Geläuf. In der Europa League noch einmal seine Chance zu wahren, ist wie so vieles bei den Dortmundern – nur noch ein Minimalziel.

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