Die Corona-Krise legt die Bundesliga weiter lahm: Zuletzt beschlossen die Vereine gemeinsam mit der DFL, dass bis mindestens Ende April der Spielbetrieb ausgesetzt wird. Durch die fehlenden Zuschauer- und Fernsehgeldeinnahmen könnten jedoch schon sehr bald kleinere Clubs in Finanznöte kommen. Die aktuellen deutschen Teilnehmer der Champions League setzen aus diesem Grund nun ein Zeichen und richten gemeinsam einen Solidartopf für betroffene Vereine ein.


Der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen verzichten auf insgesamt 12,5 Millionen Euro aus dem aktuellen TV-Vertrag und runden die Summe aus eigener Tasche auf 20 Millionen Euro auf. Die DFL soll dann im nächsten Schritt entscheiden, welche Vereine aus dem Rettungstopf Geld beziehen dürfen.

„Wir haben immer gesagt, dass wir uns solidarisch zeigen werden, wenn Klubs unverschuldet durch diese absolute Ausnahmesituation in eine Schieflage geraten, die sie alleine nicht mehr beherrschen können. Der BVB wirkt aktuell durch vielfältige Aktionen tief in die Gesellschaft hinein. Und natürlich sind wir auch bereit, im Profifußball zu helfen, wenn es am Ende darum geht, wirtschaftliche Konsequenzen der Pandemie ein Stück weit aufzufangen,“ wird BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Statement des BVB am Donnerstagmittag zitiert.

Ausgenommen von dem Geld sind jedoch Vereine aus der dritten Liga, da die DFL für diese Spielklasse nicht zuständig ist. Schade, wenn man bedenkt, dass genau da die Clubs schnell existentielle Probleme kommen könnten. Trotzdem ein großes Zeichen der Vereine, dass es nun auf eines ganz besonders ankommt: Solidarität.

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