Werder Bremen
Foto: Leon Buchholz

DFB-Präsident Bernd Neuendorf kritisiert den neuen „Trend“ der Platzstürme in den deutschen Profi-Ligen.


Beim Medienevent Bild100 Sport in Berlin sagte der DFB-Präsident: „Ich finde es nicht gut, weil es in gewisser Weise natürlich auch immer Risiken bedeutet für die Spielerinnen und Spieler, für die Zuschauer selbst auch, für das Sicherheitspersonal. Also, das geht schon mit Risiken einher.“

„Insofern hoffe ich, dass es sich nicht zu einem Trend ausweitet, sondern dass es einzelne Ereignisse bleiben. Irgendwie können die Fans ja auch ihre Freude zum Ausdruck bringen. Wenn man das organisiert, ist das, glaube ich, auch nicht so gefährlich, sondern einfach ein bisschen mehr Freiheiten lassen“, so der 60-Jährige weiter.

DFB Präsident Neuendorf

Platzstürme gab es in der vergangenen Woche unter anderem bei den Aufstiegsfeiern von Werder Bremen und Schalke, doch auch beim VfB Stuttgart, Union Berlin und beim 1. FC Köln strömten die Fans nach Abpfiff auf das Spielfeld.

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In Gelsenkirchen gab es bei dem Platzsturm zahlreiche Verletzte. „Dieser Platzsturm hätte auch in einer Katastrophe enden können“, hatte der Leitende Polizeidirektor Peter Both anschließend gesagt.

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