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Lange gab es Gerüchte um die Zukunft von Nationalspieler Niklas Süle. Nun steht fest, dass der Innenverteidiger des FC Bayern München im Sommer ablösefrei zum BVB wechseln wird.


Schon am Sonntag hatte Süle-Berater Volker Struth in einer Fußball-Talkshow verraten, dass der neue Verein seines Schützlings bereits feststeht. Nun ist die genaue Destination bekannt: Wie die Frankfurter Rundschau aus dem Frankfurter Umfeld vom ehemaligen Eintracht-Jugendspieler Süle erfahren hat, ist ein Transfer zu Borussia Dortmund in trockenen Tüchern.

Der BVB kann durch den Süle-Transfer ab Sommer mit deutlich mehr Stabilität in der Defensive rechnen. Diese zeigte sich in der laufenden Saison als besonders anfällig und kassierte in 21 Bundesligaspielen 36 Gegentreffer. Schon im Winter war der BVB auf der Suche nach Abwehrverstärkung, konnte jedoch nur Perspektivspieler verpflichten. Mit Süle kommt nun ein erfahrener, aber immer noch junger Führungsspieler ins Team von Marco Rose.

Süle zum BVB – Reinier vor Absprung?

Sie werden wohl keine Freunde mehr: Der Vater von Dortmunds Leihspieler Reinier hat die BVB-Verantwortlichen erneut scharf kritisiert. Wird die Leihe nun frühzeitig abgebrochen?

Gegenüber der spanischen Sportzeitung AS lederte Mauro Brasilia, der Vater von BVB-Star Reinier, erneut gegen die Verantwortlichen von Borussia Dortmund: „Wir versuchen, Reinier zurück nach Spanien zu holen, aber die Borussia wollte die Leihe letztes Jahr nicht auflösen und ich glaube nicht, dass sie es jetzt tun wollen.“ Er fordere zwar keine Stammplatzgarantie für einen Sohn, sondern „Einsatzminuten, damit er sich entwickelt“. Der Bericht der AS bezeichnet das Leihgeschäft bereits als „Fiasko“.

Brasilia sieht bei seinem Sohn aktuell keine sportliche Entwicklung, weswegen Reinier so schnell wie möglich zu einem anderen Verein wechseln soll: „In der ersten Saison hieß es, er sei im taktisch-physischen Bereich nicht auf dem gleichen Niveau wie seine Teamkollegen, aber jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Er wird hier gestärkt herauskommen. Reinier geht mit jedem professionell um. Er versteht sich gut mit seinen Kollegen, er arbeitet sehr hart.“

Das wahrscheinlichste Szenario ist laut der AS, dass Reinier im kommenden Sommer zu Real Madrid zurückkehren wird, wo er noch einen Vertrag bis 2026 besitzt. Dass die Königlichen ihn dann ein weiteres Jahr ausleihen werden, gilt als wahrscheinlich.

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