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Kuriose Geschichte aus der U17-Kreisklasse in Lübeck: Das Spiel zwischen dem 1. FC Phönix Lübeck und der ATSV Stockelsdorf II endete 40:35.


Kreisklasse-Kicker*innen kennen das Problem: Da reist man kilometerweit zum Auswärtsspiel und kurz vor dem angesetzten Anpfiff ist noch immer kein*e Schiedsrichter*in da. Also beginnt die wilde Suche nach einer Person, die sich dann doch erbarmt die Pfeife in die Hand zu nehmen und sich die kommenden 90 Minuten anschreien zu lassen. Bei der U17-Partie zwischen dem 1. FC Phönix Lübeck und der ATSV Stockelsdorf II fand sich diese Person jedoch nicht, weswegen die Teams das Spiel ohne offiziellen Schiedsrichter bestritten.

Als es in der 70. Minute dann 15:3 für die Gastgeber stand, stellten beide Abwehrreihen die Arbeit ein und ließen jeden Angriff in einem Tor enden – 40:35 hieß es somit am Ende. Auf Rückfrage von HL-Sports wollten die beiden Mannschaften in dieser Form gegen die unflexiblen Statuten des Verbandes protestieren, die es den Teams untersagen, das Spiel einvernehmlich auf einen anderen Tag zu verschieben.

Der angesetzte Schiedsrichter war übrigens bereits fälschlicherweise einen Tag vorher zur Anlage gefahren, an dem folgenden Sonntag tauchte er dann aufgrund eines eigenen Spiels nicht wieder auf.

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