Tönnies, du Wurst!

Neuzugang auf dem rechten Flügel für Schalke 04? Klubboss Clemens Tönnies poltert auf dem Tag des Handwerks in Paderborn bei Thema „Unternehmertum mit Verantwortung“, sagte unter anderem: „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“. 20 Kraftwerke pro Jahr hätte er gerne dort gebaut. Dass er selbst mit seiner Fabrik ein Klima-Stinkstiefel ist, egal. Was für eine Wurst!


Wenn es dunkel ist, hat der Afrikaner kein Licht, dann fickt er halt und macht noch mehr von seiner Sorte. Nicht mehr und nicht weniger sagt Tönnies mit diesem einen Satz. Wie AfD-Blau kann man sein, wenn man eigentlich königsblau ist? Ein Satz, den Bernd Höcke nicht besser hätte formulieren können. Man darf gespannt sein, wann Alice Weidel das Zitat durch ihre Kanäle peitscht und im Schalke-Trikot posiert. Gerade im Pott, wo man seit Jahrzehnten geprägt ist vom Miteinander der Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, sind solche Aussagen der blanke Hohn.

Eine Entschuldigung folgte prompt, doch eigentlich bleibt sie unentschuldbar. Wer einen klaren Verstand und ein solides Werteempfinden hat, der sagt so etwas nicht. Ein „Sorry, ich hätte nicht laut denken dürfen“, macht es nicht besser. Schalke 04 vertritt als Bundesligaverein klare Wertevorstellungen. Tönnies hat sich davon nun weiter entfernt als der Klub von der Meisterschale.


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