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Durch die 2:5-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen sind die Meisterträume von Borussia Dortmund wieder in weite Ferne gerückt. Um in der kommenden Saison dem FC Bayern wieder ernsthaft gefährlich werden zu können, muss im Sommer wohl ein neuer Umbruch erfolgen. Karl-Heinz Rummenigge rät einen BVB-Star jedoch zu einem Wechsel.


In einem Gastbeitrag für die Ruhr Nachrichten rät Karl-Heinz Rummenigge dem BVB-Stürmer Youssoufa Moukoko zu einem Tapetenwechsel im Sommer: „Er muss sich im Sommer eine Frage beantworten: Was brauche ich jetzt für meine Entwicklung? Bekomme ich in Dortmund genügend Einsatzzeit, um vorwärts zu kommen – oder macht womöglich dann eine Leihe zu einem Verein Sinn, bei dem ich gesetzt bin.“

Ein Leihgeschäft zu einem anderen Verein würde für den 66-Jährigen am meisten Sinn ergeben: „Das Beispiel Philipp Lahm hat gezeigt, dass ein Umweg Sinn machen kann. Die Bayern liehen den jungen Lahm an Stuttgart aus, dort konnte er reifen und kehrte als Klassespieler zurück nach München.“

Auch für die Monate bis zum nächsten Transferfenster hat Rummenigge ein paar Tipps für den BVB-Youngster: „Bis zum Sommer könnte es Moukoko vielleicht helfen, zweigleisig zu fahren: trainieren und Kurzeinsätze bei den Profis plus möglichst viel Spielzeit bei Borussias U23 in der 3. Liga. Dort geht es auch schon robust zur Sache, was dem hoch veranlagten Moukoko bei dessen Entwicklung durchaus helfen dürfte.“

„Fiasko“: BVB-Star will Borussia Dortmund verlassen

Sie werden wohl keine Freunde mehr: Der Vater von Dortmunds Leihspieler Reinier hat die BVB-Verantwortlichen erneut scharf kritisiert. Wird die Leihe nun frühzeitig abgebrochen?

Gegenüber der spanischen Sportzeitung AS lederte Mauro Brasilia, der Vater von BVB-Star Reinier, erneut gegen die Verantwortlichen von Borussia Dortmund: „Wir versuchen, Reinier zurück nach Spanien zu holen, aber die Borussia wollte die Leihe letztes Jahr nicht auflösen und ich glaube nicht, dass sie es jetzt tun wollen.“ Er fordere zwar keine Stammplatzgarantie für einen Sohn, sondern „Einsatzminuten, damit er sich entwickelt“. Der Bericht der AS bezeichnet das Leihgeschäft bereits als „Fiasko“.

Brasilia sieht bei seinem Sohn aktuell keine sportliche Entwicklung, weswegen Reinier so schnell wie möglich zu einem anderen Verein wechseln soll: „In der ersten Saison hieß es, er sei im taktisch-physischen Bereich nicht auf dem gleichen Niveau wie seine Teamkollegen, aber jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Er wird hier gestärkt herauskommen. Reinier geht mit jedem professionell um. Er versteht sich gut mit seinen Kollegen, er arbeitet sehr hart.“

Das wahrscheinlichste Szenario ist laut der AS, dass Reinier im kommenden Sommer zu Real Madrid zurückkehren wird, wo er noch einen Vertrag bis 2026 besitzt. Dass die Königlichen ihn dann ein weiteres Jahr ausleihen werden, gilt als wahrscheinlich.

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