Seit dem vergangenen Wochenende darf sich auch Bayern-Verteidiger Lucas Hernández offiziell „Champions-League-Sieger“ nennen. Ein Titel, den auch sein Bruder Theo seit seinem Final-Triumph 2018 mit Real Madrid tragen darf. Damit ist das Bruder-Paar in einem elitären Kreis eingetreten, in dem sich aktuell nur fünf weitere Duos befinden.


Rafinha und Thiago Alcántara

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Für Thiago war es am vergangenen Sonntag schon der zweite Titel in der Königsklasse: Bereits 2011 durfte er den Henkelpott mit dem FC Barcelona in den Händen halten. Sein jüngerer Bruder Rafinha (nicht zu verwechseln mit dem Rafinha, der unter anderem auf Schalke und in München spielte) konnte den Titel 2015 ebenfalls mit den Katalanen gewinnen.

Gabriel und Diego Milito

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Diego Milito ist mittlerweile 41 Jahre alt und hat seine Karriere schon lange beendet (ist halt nicht jeder ein Claudio Pizarro). Zu seiner Höchstzeit galt er jedoch als einer der gefährlichsten Stürmer überhaupt und konnte 2010 mit Inter Mailand im Finale gegen den FC Bayern auch die Champions League gewinnen. Milito erzielte im Finale beide Treffer und wurde zudem zum „Man of the match“ gewählt. Doch auch sein jüngerer Bruder Gabriel hat eine CL-Sieger-Medaille im Schrank hängen: 2011 holte er den Pott im Trikot des FC Barcelona.

Phil und Gary Neville

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Auf der Insel gibt es wohl kein so berühmtes Brüder-Pärchen wie Phil und Gary Neville. Beide Spieler standen im Kader des legendären Endspiels (alle Bayern-Fans mal eben schnell weiterscrollen) 1999 gegen die Münchner, in dem allerdings nur Gary in der Anfangsformation stand. Nachdem der heutige United-Trainer Solskjær in der 93. Minute den Siegtreffer für die Red Devils erzielte, durften sich jedoch beide Neville-Brüder Gewinner der Königsklasse nennen.

Michael und Brian Laudrup

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Noch ein bisschen weiter in der Zeit zurückreisen müssen wir für die Erfolge der Laudrup-Brüder: Michael holte den damaligen Pokal der Landesmeister 1992 mit dem FC Barcelona – sein Bruder Brian konnte den Pott zwei Jahre später mit dem AC Mailand gewinnen und durfte nach der Namensänderung des Wettbewerbs auch schon den Titel „Champions-League-Sieger“ tragen.

Frank und Ronald de Boer

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Auch die de Boer-Brüder konnten beide in ihrer Karriere den Champions-League-Pokal in den Nachthimmel heben – und das sogar in einem Team: 1995 schlugen sie mit Ajax Amsterdam den AC Mailand im Endspiel. Beide Brüder standen damals in der Startformation. Trainer war übrigens ein gewisser Louis van Gaal.

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