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In der ersten Runde des DFB-Pokals werden alle Spiele eine Minuten später als gewohnt angepfiffen. Der Deutsche Fußballbund will dieses kleine Fenster nutzen, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen.


Beim Blick auf den Spielplan im Pokal werden sich einige Fans die Augen gerieben haben. Die Begegnung zwischen Dynamo Dresden und dem VfB Stuttgart wird beispielsweise um 18:01 und nicht um Punkt sechs Uhr angepfiffen. Selbiges gilt für den Karlsruher SC in Neustrelitz und alle weiteren Partien in der ersten Runde.

Via Twitter klärte der DFB nun über dieses Vorgehen auf. „In der 1. DFB-Pokalrunde findet der Aktionsspieltag Klimaschutz statt. Alle Anstoßzeiten am Aktionsspieltag werden um eine Minute verschoben. Das dabei entstehende Zeitfenster wird für Durchsagen und Informationen genutzt, die das Thema Klimaschutz betreffen.“

DFB will eine Minute für das Klima aufmerksam machen

So könnten Maßnahmen für den Stadionbesuch oder das Fan-Sein angesprochen werden, die zu mehr Nachhaltigkeit führen sollen. Auch das Durchsagen von Programmen oder Initiativen in der jeweiligen Umgebung ist denkbar.

Seiner großen Verantwortung kommt der Fußballbund damit mehr nach, als noch in der jüngeren Vergangenheit. Die symbolische Minute ist ein wichtiger Ansatz, auf die schon bald weitere Taten folgen sollten. Schon länger wird das allgemeine Ziel verfolgt, das Bewusstsein für die Klimakriese auch im Fußball präsent zu machen.

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