Die Fahne des Bundesliga-Rekordmeisters FC Bayern in der Allianz Arena in München.
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Seit dem Abgang von Robert Lewandowski steht der FC Bayern ohne etablierten Stürmer da. Bedient sich der Rekordmeister bei einem Ligakonkurrenten?


Robert Lewandowski im Trikot des FC Bayern – das war anders über Jahre nicht vorstellbar. Im Sommer entschied sich der Pole dazu, den Verein zu verlassen, spielt jetzt beim FC Barcelona und hat dort nach elf Spielen bereits zwölfmal als Torschütze eingetragen. Nach acht Spieltagen stehen die Katalanen mit 22 Punkten an der Spitze.

Nicht so rosig läuft es beim FC Bayern. Nach dem bitteren Last-Minute-2:2 beim BVB ist die Stimmung an der Säbener Straße wieder betrübter. Zu frustriert ist man über Tabellenplatz drei, zu sehr nervt der Vier-Punkte-Rückstand auf Union.

Schlägt der opportunistische FC Bayern wieder zu?

Und tatsächlich: Zwar hat man mit 25 Toren die meisten in der Liga geschossen. Zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr standen allerdings 33 Tore auf dem Konto. Treffer, die man gerade jetzt beim FC Bayern schmerzlich vermisst:

FC Bayern Bundesliga

Ein neuer Stürmer muss her – und das sehen die Bayern-Verantwortlichen offenbar ähnlich. Wie „Sport1“ berichtet, soll man ein Auge auf Borussia Mönchengladbachs Marcus Thuram geworfen haben. Der neue Chefscout, Markus Pilawa, saß am Samstag im Derby gegen Köln auf der Tribüne und soll ihn beobachtet haben.

In zehn Pflichtspielen kommt der Franzose auf acht Tore und drei Assists. Gute Zahlen für den 25-Jährigen, der auch schon vier Mal in der Nationalmannschaft auflaufen durfte. Besonders Interessant: Sein Vertrag läuft im Sommer aus und er möchte den nächsten Schritt machen, zu einem Topclub. Schlägt der opportunistische FCB wieder zu?

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