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Beim SC Freiburg galt Janik Haberer stets als Vorbildprofi, der über viele Jahre hinweg sein Potenzial abrufen konnte. Die zwei letzten Spielzeit gingen aber nicht spurlos am 28-Jährigen vorbei. Nachdem er unter Christian Streich immer weniger zum Einsatz kam, ist ein Abgang im Sommer sehr wahrscheinlich.


Vor der Saison 2016/17 schloss sich Janik Haberer dem SC Freiburg an. Seine vorangegangene Leihe zum VfL Bochum nutzte der Mittelfeldspieler äußerst erfolgreich. In den folgenden vier Jahren absolvierte er im Breisgau ganze 127 Partien und war als Führungsspieler zwischenzeitlich unersätzlich.

Doch im Juni 2020 kam für den gebürtigen Allgäuer der große Schock. Durch einen Wadenbeinbruch verpasste Haberer neben der gesamten Saisonvorbereitung auch nahezu die komplette Hinrunde. Nie zuvor musste er einen solchen Rückschlag hinnehmen. In Folge kam er in Freiburg bis heute nicht mehr wirklich in den Tritt. Ein Abgang in diesem Sommer scheint deshalb alternativlos.

Streich über Haberer: „Hat viel durchgemacht“

Das auslaufende Arbeitspapier werden der Sport-Club und Haberer wohl nicht verlängern. Trainer Christian Streich äußerte sich vor dem 33. Spieltag zu seiner Situation. „Er hat einige Jahre bei uns gespielt. Es war nicht immer ganz einfach, er musste mit einigen Dingen umgehen“, so der Übungsleiter von Transfermarkt zitiert. Nach seiner schweren Verletzung sollte er nicht wieder zu dem Rhythmus finden, der ihn vorher stark machte.

In dieser Saison kam er gerade einmal zu acht Einsätzen in der Startelf. „Jetzt sieht es so aus – es ist noch nicht festgeschrieben – dass er den Verein wahrscheinlich verlässt und eine neue Herausforderung sucht.“ Für Streich wäre es ein herber Verlust. „Er hat sich voll für uns eingesetzt und wir haben uns voll für ihn eingesetzt.“ Dementsprechend gefragt dürften die Qualitäten des Mittelfeld-Allrounders nun aber bei anderen Klubs sein.

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