Erling Haaland
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Der Wechselpoker um Erling Haaland scheint allmählich in die Gänge zu kommen. Berichten zufolge soll nun der erste Verein ein konkretes Angebot vorgelegt haben. Nur wenig überraschend wurde dies vom Norweger zurückgewiesen. 


Seit geraumer Zeit wird Erling Haaland mit unterschiedlichen Klubs in Verbindung gebracht. Bisher waren es allerdings immer nur Spekulationen – bis jetzt. Denn wie die spanische AS berichtet, soll sich der erste Kandidat aus der Deckung bewegt und ein konkretes Angebot vorgelegt haben. Angesichts der genannten Zahlen, wird es immer unwahrscheinlicher, dass der Superstar dem BVB erhalten bleibt. 

Dem Bericht zufolge soll Manchester City als erster Verein den Vorstoß gewagt und Haaland ein Angebot unterbreitet haben. Der amtierende englische Meister habe dem Stürmer demnach ein jährliches Netto-Gehalt von bis zu 28 Millionen Euro vorgelegt. Dies wies der Norweger allerdings gekonnt ab. Der BVB hat dabei, aufgrund einer Ausstiegsklausel, die sich um die 75 bis 90 Millionen Euro bewegen soll, wenig Mitspracherecht und so gehen die Verhandlungen weiter. 

Zieht es Haaland dennoch auf die Insel?

Die Absage an die Skyblues bedeutet indes nicht, dass sie aus dem Rennen sind. Die Ausstiegsklausel läuft nämlich noch bis zum 30. Juni 2022 und so ist es wenig überraschend, dass der Norweger nicht das erste Angebot angenommen hat. Laut mehreren Medienberichten läuft es womöglich auf einen Zweikampf zwischen City und Real Madrid hinaus. Bei den königlichen scheint jedoch Kilian Mbappé, der im Sommer ablösefrei zu bekommen ist, höchste Priorität zu sein. 

Als Nebendarsteller im Wechselpoker um Haaland wird zudem noch der FC Barcelona mit aufgeführt. Der Klub befindet sich allerdings mit ca. 1,35 Milliarden Euro Schulden in einer extrem prekären finanziellen Situation und ist daher auf Sparkurs. Präsident Joan Laporta machte vor kurzem deutlich: „Wir werden keine Transfers tätigen, die den Verein gefährden.“ Neuzugänge müssten „sich an das Gehaltsniveau bei Barça anpassen“. Der Wechselpoker um Haaland wird sich daher weiter zuspitzen. Die Frist der Ausstiegsklausel läuft erst Ende Juni aus und so hat der 21-Jährige noch viel Zeit, um auf das beste Angebot zu warten. Dass dies nicht vom BVB kommen wird, sollte angesichts der berichteten Summen klar sein. 

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