Alex Popp Wolfsburg
Bjarne Bauer

Laut einer unabhängigen Untersuchung in den USA ist es im nordamerikanischen Frauen-Fußball zu massiven Fällen sexuellen Missbrauchs gekommen. Die ehemalige US-Generalstaatsanwältin Sally Q. Yates schreibt in ihrem Untersuchungsbericht von „tief verwurzelten“ Strukturen, die bereits in den Jugendligen beginnen. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit den Ermittlungen bereits 200 Personen befragt und 89.000 Dokumente gesichtet.


US-Fußballpräsidentin Cindy Parlow Cone zeigte sich bestürzt: „Der beschriebene Missbrauch ist unentschuldbar und hat auf keinem Spielfeld, in keiner Trainingsstätte oder am Arbeitsplatz etwas zu suchen.“ Als erste Schritte plant der Verband nun eine zentrale Datenbank einzuführen, in denen Personen gesammelt werden sollen, gegen die Disziplinarverfahren, Suspendierungen oder Sperren vorliegen. Popp

Darüber hinaus soll ein Büro entstehen, welches „die Sicherheit der Spielerinnen und die Verhaltensrichtlinien“ überwachen soll. „Die Ereignisse sind herzzerreißend und zutiefst beunruhigend“, so Cindy Parlow Cone weiter.

Alexandra Popp reagiert geschockt

Auch die deutsche Nationalspielerin Alexandra Popp reagierte besorgt auf die Ergebnisse der Untersuchung: „Wir sind geschockt darüber, was da zu lesen ist. Wir können alle sagen, dass so etwas und generelle Gewalt im Sport, im Fußball nichts zu suchen hat.“

Die 31-Jährige sieht die Strukuren im DFB zum Glück schon weiter als im US-Fußball: „Im DFB gibt es Anlaufstellen, falls so etwas vorkommen sollte. Ich hoffe einfach, und das wünschen wir uns alle, dass so etwas nie vorkommen wird. Man muss die Augen aufbehalten.“

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