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Sherdan Shaqiri steht unmittelbar vor einem Wechsel in die nordamerikanische Major League Soccer. Sein derzeitiger Klub Olympique Lyon bestätigte am Freitagabend in einem Statement, dass der Schweizer für Verhandlungen freigestellt wurde. Ein Klub soll dabei die besten Chancen auf eine Verpflichtung haben.


Dass Sherdan Shaqiri nicht mehr glücklich bei seinem aktuellen Verein Olympique Lyon scheint, ist bereits seit längerem bekannt. Der 30-Jährige suchte im zurückliegenden Transferfenster im Winter nach einem neuen Verein. Unter der Woche bestätigte der FC Sion aus der Schweiz, dass man in Gesprächen mit Shaqiri sei. Nun weckt der 100-fache Schweizer Nationalspieler allerdings auch fern seiner Heimat Begehrlichkeiten: in der MLS. Konkret soll Chicago Fire Interesse haben.

Nachdem die Schweizer Zeitung Blick berichtete, dass Shaqiri Lyon darum gebeten habe, im Ligaspiel gegen Monaco nicht mehr dem Kader anzugehören, fehlte Shaqiri kurze Zeit später tatsächlich im Aufgebot. Am Freitagabend gab Lyon zudem bekannt, dass sich Shaqiri mit einem Verein aus der MLS in Vertragsverhandlungen befindet. Dafür sei Shaqiri freigestellt worden. Bei Chicago ist mit Georg Heitz ein Weggefährte aus Shaqiris Zeit beim FC Basel (2009-2012) Sportdirektor. Chicago verpflichtete im Winter bereits Rafael Czichos vom 1. FC Köln, außerdem spielt mit Fabian Herbers ein weitere Deutscher beim Klub aus Illinois.

Shaqiri nach Chicago? – „Unmoralisches Angebot“ für Modeste


Antony Modeste, Top-Torjäger des 1. FC Köln geriet kurz vor Ende der Winter-Transferperiode in den Fokus wilder Gerüchte: Aus Saudi-Arabien läge ein sehr lukratives Angebot vor, der Stürmer könnte den FC verlassen. Nun bestätigt Modeste selbst die Gerüchte – und sprach über die Gründe für seinen Verbleib.


Beim 1. FC Köln ist Antony Modeste der unangefochtene Top-Scorer. Seit das Transferfenster am Montag schloss, steht fest, dass der Stürmer auch für die restliche Saison in Köln bleiben wird. So selbstverständlich war das jedoch nicht: Bei Sky Sport verriet der sportliche Leiter Thomas Kessler, dass dem FC eine verlockende Anfrage für Modeste vorlag: „Wir hatten ein sehr, sehr lukratives Angebot für den Transfer von Toni nach Saudi-Arabien und für Toni war es auch sehr unmoralisch.“


Bis zu fünf Millionen Euro Ablöse soll der arabische Club Al-Hilal für Modeste geboten haben und auch der Stürmer selbst hätte wohl finanziell profitiert: Neben einem langfristigen Rentenvertrag soll ihm auch eine Gehaltsverdopplung von drei auf mehr als sechs Millionen angeboten worden sein.

Der Grund, aus dem Antony Modeste dennoch in Köln blieb, dürfte die Herzen aller FC-Fans erwärmen: Seine Verbundenheit zu Stadt, Klub und zu Trainer Steffen Baumgart habe ihn zum bleiben bewegt. „Ich liebe den FC!“ sagte der Stürmer, zu seiner Entscheidung befragt. Und weiter: „Ich komme aus einer Zeit, die nicht einfach für mich war. Dem Trainer habe ich viel zu verdanken. Deswegen haben wir zusammen entscheiden, [das Angebot] abzulehnen.“ Der 33-jährige Modeste hat in Köln nun noch einen Vertrag bis 2023.

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