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Der Einmarsch der russischen Armee auf ukrainischen Boden schockiert die Welt. Auch die Vereine der Bundesliga äußern sich zur aktuellen Krise. Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung für die Menschen vor Ort.


Auch wenn Deutschland und die Gebiete um Donetsk etwa 2.000 Kilometer trennen, ist die Anteilnahme in der Bevölkerung und dem Sport groß. So haben sich bereits fast alle Bundesligisten zu Wort gemeldet und ihre Unterstützung geäußert.

Die DFL „verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste.“ Auch befinde sie sich mit internationalen Verbänden in Kontakt, um Beziehungen zu stärken und für Sicherheit zu sorgen.

Unfreiwillig ins Rampenlicht rückte in den vergangenen Wochen Schalke 04. Die Knappen werden seit vielen Jahren vom russischen Unternehmen Gazprom gesponsort. Auch im Aufsichtsrat war der Gaslieferant entscheidend vertreten. Neben der Verstärkung der eigenen Haltung hinsichtlich der Schaffung von Frieden und Akzeptanz kappt Schalke stündlich die Einbindung von Gazprom. So hatte Matthias Warnig bereits seinen Posten im Aufsichtsrat aufgegeben. Auch wird das Logo vorerst vom Trikot der Königsblauen verschwinden.

Viele weitere Klubs äußerten sich ebenfalls zur aktuellen Situation. Der 1. FC Köln, der eigentlich in feierlicher Karnevalsstimmung wäre, zieht nun aber die richtigen Schlüsse. „Wir sind fassungslos. Es herrscht Krieg auf europäischem Boden. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und Betroffenen in der Ukraine. Aus Respekt vor den Geschehnissen in der Ukraine schränken wir unsere karnevalistischen Inhalte stark ein“, wie der Effzeh via Twitter vermeldet.

Die TSG Hoffenheim feierte in der Ukraine einen besonderen Meilenstein, denn dort absolvierten die Kraichgauer ihr erste Champions-League-Spiel. Nun sind die Gedanken bei den Menschen in den betroffenen Regionen: „Frieden ist das Wichtigste für uns Alle. Immer. Überall.“

Die Reaktionen der anderen Klubs und des DFB ähneln sich in ihrer Ausführung, sind aber alle ein wichtiges Zeichen. Auch wenn der Konflikt vorerst keine Konsequenzen auf den Ligabetrieb oder einzelne Teams haben wird, sollten wir doch alle ein Interesse dabei haben, dass Menschen in Not geholfen wird und die Gründe für Krieg und Ungleichheit nie toleriert werden dürfen.

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