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Zugegeben: Klingt wie ein Postillon-Artikel, ist am Wochenende aber wirklich so passiert! Die SG Ripdorf/Molzen II verlor ihr Heimspiel mit 0:37 – aus Sorge, sich mit Corona anzustecken.


Laut einem Artikel der az-online trat die zweite Mannschaft der SG Ripdorf/Molzen im Heimspiel gegen den SV Holdenstedt nur mit sieben Feldspielern an. Der Grund: Der Gast spielte zuvor im Pokal gegen den benachbarten SV Eddelstorf, bei dem ein Corona-Fall bestätigt worden war.

Der SV Holdenstedt ließ seine Spieler daraufhin zwar testen, die zweiwöchige Inkubationszeit war zum Zeitpunkt der Partie jedoch noch nicht abgelaufen, was die SG Ripdorf/Molzen zu dieser Protestaktion hinreißen lies.

Um eine Strafe für den Klub abzuwenden, stellte der Club sieben freiwillige Spieler auf den Platz, die jedoch ohne Gegenwehr die 37 Gegentore geschehen ließen.

Gäste-Trainer Florian Schierwater reeagierte mit Unverständnis gegenüber az-online: „Es gab keine Grundlage, dieses Spiel nicht anzupfeifen. Keiner unserer Spieler hatte zu dem Eddelstorfer Kontakt. Ich hatte ihm ,guten Tag‘ gesagt, mich aber auch wie einige andere freiwillig testen lassen.“

SG-Coach Florian Bachmann hatte eine andere Ansicht: „Wir unterstellen niemandem etwas und können auch keine Kontakte bestätigen. Aber einige Spieler wollten kein Risiko eingehen.“


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