Stefan Leitl Greuther Fürth
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Der Abstieg aus der ersten Bundesliga ist für Greuther Fürth mit dem 31. Spieltag besiegelt. Das Team soll daran aber nicht auseinanderbrechen. Um Trainer Stefan Leitl zu halten, wurde ein langfristiges Angebot vorbereitet. Allerdings ist auch die Konkurrenz am Übungsleiter interessiert.


Durch die eigenen begrenzten Möglichkeiten und einer finanzkräftigen Konkurrenz konnte Greuther Fürth keinen allzu prägenden Eindruck im Oberhaus hinterlassen. Mit dem Abstieg muss sich das Kleeblatt natürlich etwas neu sortieren. Trainer Stefan Leitl soll weiterhin ein wichtiger Baustein bleiben. „Wir haben ihm einen langfristigen Vertrag angeboten“, wie Sportdirektor Rachid Azzouzi am Samstag gegenüber Sky erklärte.

Leitl könnte bei Schalke weiter erstklassig bleiben

Auf dem Papier ist der 44-Jährige noch eine weitere Saison an Fürth gebunden. Der Abstieg soll bei ihm nicht das Gefühl auslösen, dass Leitl beim Tabellenletzte an Vertrauen eingebüßt hat. „Vielleicht ist die Sicherheit, die wir ihm damit aufgezeigt haben, ein Beweis dafür, wie sehr wir diesen Weg weitergehen wollen“, so Azzouzi weiter.

Die Zukunft des Übungsleiters ist aber weiter offen. Aufgrund einer Ausstiegsklausel könnten sich die nach einem neuen Trainer suchenden Schalke 04 oder Hannover 96 ein Engagement mit Leitl sichern. So muss sich der Coach vor allem selbst klar werden, wo er sich in der näheren Zukunft sucht. Denn Fürths Sportdirektor betonte, dass der Verein Verantwortliche braucht, „die hier zu 100 Prozent arbeiten wollen und dabei sein wollen und zu 100 Prozent alles geben wollen. Sonst haben wir keine Chance.“

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