Picture Alliance

Die Tränen der Schalke-Fans über den Abschied von Itakura sind noch nicht ganz getrocknet, da wird der 25-Jährige bereits mit einem anderen Bundesligisten in Verbindung gebracht...


Dass ein Leihspieler zu den wesentlichen Leistungsträgern in einer Saison gehört, war bei Schalke 04 in diesem Ausmaß wohl noch nie der Fall. Ko Itakura absolvierte 32 Pflichtspiele, zählte in Liga Zwei zu den besten Defensivakteuren und wird den Fans definitiv als Aufstiegsheld in Erinnerung bleiben. Dass das Kapitel in Königsblau schon beendet ist, liegt am Preisschild des 25-Jährigen.

Bis zum Dienstag vergangener Woche hätte Schalke eine Option über etwa sechs Millionen Euro ziehen können. „Nach reiflicher Überlegung“, entschied sich der Aufsteiger aber dagegen. „Ko ist ein fantastischer Mensch, eine Bereicherung für jede Kabine. Auf dem Weg zum Aufstieg und zur Zweitliga-Meisterschaft war er ein elementarer Bestandteil“, wie Sportchef Rouven Schröder in einer Vereinsmitteilung zitiert wird.

Itakura-Abgang ist herber Verlust für Schalke

Es ging dabei einzig um den finanziellen Knackpunkt. „Sportlich gibt es keine zwei Meinungen: Ko war einer der herausragenden Spieler in der vergangenen Saison. Wir hätten ihn gerne als Teil unserer Bundesliga-Mannschaft gesehen.“ So muss sich Schalke nach anderen Kandidaten für das Abwehrzentrum umschauen.

„Das finanzielle Volumen war schlicht zu groß und hätte unseren mit Bedacht gesetzten Rahmen gesprengt“, so Schröder abschließend.

Unterschrift in Mönchengladbach?

Die Schalker könnten Itakura nun jedoch schneller wieder sehen als gedacht: Laut der japanischen Sportzeitung Sponichi soll es bereits Gespräche zwischen dem Verteidiger und Borussia Mönchengladbach gegeben haben. Als mögliche Ablösesumme für den Spieler, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag steht, wird ein Betrag von 6 Millionen Euro gehandelt.

Jetzt sag doch auch mal was!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


design&umsetzung: stark&kreativ