Eintracht Frankfurts Randal Kolo Muani schießt gegen Sporting CP ein Tor.
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Spätestens seit der Weltmeisterschaft in Katar ist die europäische Fußballwelt auf Randal Kolo Muani aufmerksam geworden. Sein aktueller Klub Eintracht Frankfurt möchte den Stürmer jedoch aktuell unter keinen Umständen abgeben – nicht einmal bei einem unmoralischen Angebot.


Im Interview mit Sky wurde SGE-Sportchef Markus Krösche gefragt, ob er ein 100-Millionen-Angebot für Kolo Muani aktuell noch immer ablehnen würde und die Antwort fiel deutlich aus: „Ja, das ist so!“ Und weiter: „Wir haben klar gesagt, dass wir keinen Leistungsträger verkaufen wollen. Dafür gibt es keinen Grund. Das bleibt auch so.“

Die Gazzetta dello Sport berichtete zuletzt: Der AC Mailand möchte den 24-Jährigen gerne verpflichten – allerdings erst im kommenden Sommer als Ersatz für Landsmann Oliver Giroud. Laut des Berichts würden die Italiener allerdings lediglich 30 Millionen Euro für den Angreifer bieten, der in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2027 besitzt.

Kolo Muani

WM-Abstellungen: SGE kassiert mehr für Trapp als für Kolo Muani

Eintracht Frankfurt kassiert für die WM-Abstellung von Kevin Trapp, der bei dem Turnier komplett ohne Einsatz blieb, mehr als für Randal Kolo Muani, der es mit den Franzosen bis ins Endspiel schaffte. Der Grund ist eine Klausel in der Kooperationsvereinbarung der FIFA.SGE

Laut Informationen des Kickers erwartet Eintracht Frankfurt insgesamt eine Summe in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar für die WM-Abstellungen von der FIFA. Der Verband vergütet die Abstellungen unabhängig von Einsatzzeiten mit 10.000 US-Dollar pro Tag – inklusive Vorbereitung. Insgesamt kommen so rund 200 Millionen Euro zusammen, die die FIFA für die Abstellung von über 800 WM-Spielern an die Vereine ausschüttet.

Sollte ein Spieler jedoch innerhalb der letzten drei Jahren für mehrere Vereine unter Vertrag gestanden haben, so werden diese Klubs an den Zahlungen anteilig bezahlt. Randal Kolo Muani zum Beispiel geht zwar aktuell für Eintracht Frankfurt auf Torejagd, kam allerdings erst im vergangenen Sommer vom FC Nantes zur SGE. Zwei Drittel der Zahlung gehen also an seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Aus diesem Grund erhält die Eintracht für Kevin Trapp, der keine Sekunde des Turniers auf dem Rasen stand, mehr Geld, als für Kolo Muani, der es mit seinem Team bis ins Endspiel schaffte.

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