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Noch vor dem Saisonende scheint die Zukunft von Fürth-Trainer Stefan Leitl geklärt. Der 44-Jährige wird sich Hannover 96 für die kommende Spielzeit anschließen. Der Zweitligist zog eine im Vertrag verankerte Ausstiegsoption.


Noch kurz nachdem der Abstieg aus der ersten Bundesliga Gewissheit war, erneuerte Sportdirektor Rachid Azzouzi das Vertrauen in Trainer Stefan Leitl. Die Hoffnungen der Fürther auf einen Verbleib sollten sich aber nicht erfüllen. Zur neuen Saison verlässt der Übungsleiter das Kleeblatt und schließt sich Hannover 96 an, wie der Kicker berichtet.

Wechselt Leitl zum baldigen Ligakonkurrenten?

Vor kurzem berichtete Sky noch von Gesprächen der Niedersachsen mit Leitl, die nun das erhoffte Ergebnis gebracht haben sollen. Bis 2023 ist der 44-Jährige noch an den aktuellen Tabellenletzten der Bundesliga gebunden. Doch aufgrund einer Ausstiegsklausel kann er von jedem Verein schon vorher abgeworben werden. Demnach müsste Hannover 500.000 Euro an Fürth überweisen.

Eine offizielle Bestätigung der Parteien steht noch aus. Große Zweifel dürfte es an diesem Wechsel aber nicht mehr geben. Der Übungsleiter soll bei den 96ern den Umbruch mittragen und durch eine deutliche Aufstockung des Budgets einen Aufstieg in Angriff nehmen. Aktuell leitet noch Christoph Dabrowski die Geschicke der Hannoveraner. Eine Perspektive über den Sommer hinaus hatte der in die Kritik geratene Cheftrainer aber ohnehin nicht.

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