Robert Lewandowski
Picture Alliance

Verlässt Robert Lewandowski tatsächlich den FC Bayern München im kommenden Sommer? Für viele Fans weiterhin ein unvorstellbares Szenario und doch könnte es schon bald wahr werden. Berichte über eine eventuelle Ablösezahlung der Katalanen gibt es bereits.


Der Sender Telewizja Polska meldet: Lewandowski habe sich gegen eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern München entschieden und wird den Rekordmeister im Sommer verlassen. Der polnische Stürmer habe die Verantwortlichen bereits über seine Entscheidung informiert, heißt es in dem Bericht.

Als Grund nennt der Sender die Enttäuschung darüber, dass der FC Bayern den Polen so lange mit einer möglichen Verlängerung seines Vertrages hingehalten habe.

Mit seinem neuen Verein soll sich Lewandowski bereits einig sein: Demnach wird der 33-Jährige in der kommenden Saison im Trikot des FC Barcelona auflaufen, wie der Sender aus dem „familiären Umfeld“ des Spielers erfahren haben will.

Um den Transfer realisieren zu können, sollen drei Barca-Spieler den Verein verlassen: Luuk de Jong, Memphis Depay und Martin Braithwaite. Der Wechsel soll in den kommenden Tagen offiziell bestätigt werden, so der Bericht weiter.

Transfer-Experte Gianluca Di Marzio vermutet, dass die Münchner aktuell rund 70 bis 80 Millionen Euro Ablöse für den polnischen Superstar verlangen – da der FC Barcelona bisher nur 30 Millionen Euro zahlen will, liegen beide Parteien noch extrem weit auseinander.

Lewandowski-Nachfolger schon im Visier

Laut Sport Bild sollen mit Benjamin Šeško von Salzburg, Saša Kalajdžić vom VfB Stuttgart und Patrik Schick von Bayer 04 Leverkusen drei potentielle Lewandowski-Nachfolger auf der Liste des FC Bayern München stehen. Am Montag kamen Gerüchte auf, wonach der Pole zum Ende der Saison nach Barcelona wechseln könnte. Vorstandsvorsitzender Oli Kahn schloss dies am Dienstag bereits aus. Dennoch: Sein Arbeitspapier läuft 2023 aus, in München würde man am Liebsten um ein Jahr bis 2024 verlängern, RL9 für seine Unterschrift deutlich mehr Geld.

Nicht blöd also, dass der Rekordmeister Ausschau nach Ersatz hält. So soll Salzburgs Benjamin Šeško auf dem Zettel stehen. Der 18-Jährige hat seine Break-Out-Season, kommt auf 30 Einsätze mit 9 Toren und 7 Vorlagen – auf Grund seines Alters natürlich eine Option, die noch Zeit bräuchte, um zu zünden. Dennoch: Ihm werde „enormes Potential“ nachgesagt. Sein Vertrag läuft noch bis 2026.

FC Bayern Lewandowski

Saša Kalajdžićs Vertrag beim VfB Stuttgart läuft nur noch bis 2023. Grund genug für die Schwaben also, ihn ihm Sommer zu verticken – auch weil der Österreicher nicht verlängern möchte. 20 Milliönchen könnten dabei rausspringen. Dass er Bundesliga-Niveau hat, hat er bereits bewiesen – eine Option, die also direkt weiterhelfen könnte.

Kicken kann auch Patrik Schick. Der Tscheche kommt in dieser Saison auf 20 Tore in 22 Spielen und steht damit Lewa und BVB-Star Erling Haaland (an den die Bayern übrigens auch gedacht haben sollen, der aber zu teuer scheint) in Nichts nach. Manko: Vertragsdauer (bis 2025) und Preis. Sport Bild schreibt, dass Bayer gerne 75 Millionen hätte. Millionen, die man in Bayern traditionell gerne sparen würde.

Lewandowski vor Abschied? Nagelsmann äußert sich

„Fakt ist, dass ich gerne mit Lewy verlängern würde“, so der Trainer auf der PK vor dem Heimspiel gegen Union. „Das weiß er auch.“

„Am Ende weiß ich auch, wie die Fußballbranche funktioniert. Irgendwann kommt es immer zu der Situation, dass Verträge auslaufen. Und dann gibt es den Punkt, wann die Gespräche stattfinden und ab wann die Berichte beginnen“

Angesprochen darauf, dass zuletzt auch immer wieder Unruhe von Außen, zum Beispiel von Lothar Matthäus, reingebracht wurde, reagierte Nagelsmann gelassen: „Das ist ja auch sein Job, er bekommt dafür ja auch Geld von Sky, und dafür muss er auch seine Meinung kundtun. Die Frage ist ja auch, wie viele Interna man kennt.“

Zum Schluss machte er den Bayernfans, die sich über einen großen Umbruch im Kader sorgen, Mut: „Ich bin aber ganz guter Dinge, dass wir die Topspieler halten können.“ Ob das auch auf Lewandowski zutrifft, werden die kommenden Wochen zeigen…

Jetzt sag doch auch mal was!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


design&umsetzung: stark&kreativ