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Das könnte den FC Bayern vor große Probleme stellen: Manuel Neuer wurde am Sonntag am Knie operiert und fällt vorerst aus. Ersetzen sollte ihn eigentlich Sven Ulreich – dieser fällt aber möglicherweise mit einer Corona-Infektion aus. Zudem wurde Jamal Musiala positiv getestet.


Am Dienstag wurde beim 33-jährigen Ulreich ein überhöhter Wert festgestellt, weshalb er am Mittwoch erneut getestet wurde. Eigentlich sollte er in den kommenden Wochen Neuer für ihn einspringen. Der droht nun aber selbst auszufallen. Und nun? Designierter dritter Torwart ist Christian Früchtl. Dieser kam aber in der Bundesliga bisher noch nicht zum Einsatz und spielte in der laufenden Saison lediglich zwei Mal für die Regionalliga-Truppe des Rekordmeisters.

Dabei haben die Bayern noch jemanden in Monaco geparkt: Alexander Nübel spielt seit dem Sommer in der Ligue 1 und ist dort Stammspieler. Während der Wintertransferphase erhärteten sich die Spekulationen über eine frühzeitige Rückkehr des mittlerweile 25-Järhigen. Diese kam aber nicht zustande: „Für Alex macht es natürlich keinen Sinn, wenn er hinter Neuer auf der Bank sitzt“, sagte sein Berater Stephan Backs in der „Abendzeitung (AZ)“. Nach Informationen der „AZ“ können die Bayern die Leihe nur unter bestimmten Voraussetzungen auflösen – wenn zum Beispiel Manuel Neuer verletzungsbedingt ausfällt. Ob sich das Fenster dafür aber mit Ende der Wintertransferphase am 31. Januar vorerst geschlossen hat, ist offen.

Musiala fällt mit positivem Test aus

Einen sicher positives Testergebnis dagegen hat Jamal Musiala bekommen. Der 18-Jährige befinde sich in häuslicher Isolation und es gehe ihm gut, ließ der Rekordmeister am Mittwoch wissen. Wie lange der Offensivspieler ausfällt ist aber noch unklar.

CL-Achtelfinale in Salzburg vor vollem Haus

In der kommenden Woche tritt der FC Bayern München zum heiß erwarteten Achtelfinale der Champions League in Salzburg an. Der deutsche Titelaspirant bringt den Favoriten-Status mit. Dagegen können sich die Gastgeber auf eine volle Zuschauerauslastung freuen.

Noch immer beeinträchtigt die Pandemie das weltweite Fußballgeschehen. Allmählich kehrt allerdings etwas Normalität zurück. Als eine der ersten europäischen Nationen kippt Österreich die Personenobergrenze bei Veranstaltungen zur kommenden Woche. RB Salzburg rechnet für das Duell gegen den FC Bayern deshalb mit einem vollen Haus, wie der Kicker nach einer Anfrage bestätigte.

Bis zu 30.000 Zuschauer werden die Salzburger am 16. Februar beim ersten Königsklassen-Achtelfinale in der Vereinsgeschichte anfeuern. „Wir freuen uns sehr, dass es kurz vor diesem für ganz Österreich historischen Spiel noch zu dieser sinn- und auch verantwortungsvollen Lösung gekommen ist. Es geht hierbei ja nicht nur um den Fußball, sondern um viele weitere Veranstaltungen, die – vor allem weil sie unter freiem Himmel durchgeführt werden und in Kombination mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen – so gut wie kein Risiko bedeuten. Wir freuen uns auf ein Fußballfest“, so Geschäftsführer Stefan Reiter. Alle Anwesenden müssen einen 2G-Nachweis vorweisen können.

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